Ölpest vor Ibiza
Ölpest vor Ibiza befürchtet
Vor der spanischen Ferieninsel Ibiza ist am Mittwoch ein Frachtschiff gesunken. Die 142 Meter lange "Don Pedro" sei rund zwei Kilometer vor der Hafeneinfahrt auf einen Felsen aufgefahren, teilten die Behörden in Palma de Mallorca mit.
Die 18 Besatzungsmitglieder und zwei Passagiere konnten unverletzt geborgen
werden. Einige von ihnen waren über Bord gesprungen. Fachleute begannen kurz
nach dem Unglück, auslaufenden Treibstoff abzufangen. Ein Spezialschiff sei im
Einsatz, teilten die Behörden mit. Es habe sich ein rund 6000 Quadratmeter
großer Ölteppich gebildet, der jedoch unter Kontrolle sei, berichtete das
Fernsehen.
In den Tanks sollen sich rund 150 Tonnen Treibstoff befunden haben.
Vorsorglich seien weitere Experten sowie schwimmende Barrieren zum Schutz der
Küste vor einer Ölpest angefordert worden, hieß es weiter.
Nach dem Unglück
in der Nacht zum Mittwoch waren rasch mehrere Rettungsschiffe sowie ein
Hubschrauber zur Stelle. Acht Menschen wurden wegen Unterkühlung behandelt. "Es
ging alles sehr schnell, wir hatten kaum Zeit, nachzudenken", berichtete einer
der Geretteten.

