Ibiza Luxus
Ibizas einziges Fünf-Sterne Hotel liegt im Norden der Insel hoch über dem Meer. Die wunderschöne Anlage liegt versteckt zwischen Pinien und Felsklippen mit einem umwerfenden Blick aufs Meer. Der ist übrigens auch in allen Unterkünften inklusive, genauso, wie die eigene Terasse, oder der Balkon. Einige Zimmer haben ihr eigenes Jakuzzi. Die Hacienda bietet 52 "normale" Zimmer und 9 Suiten, die im Preis von DM 300 bis zu DM 1800 reichen. Wer nur zum Essen kommt, der sollte pro Person schon so etwa 120 Mark in der Tasche haben, wenn er nicht nur den Kinderteller bestellen will. Der nächste Ort ist Sant Miquel
Es Cubells
Irgendwo im Norden, noch viel nördlicher als Sant Josep liegt in unmittelbarer Nähe der Steilküste das kleine Örtchen Es Cubells. Hier herrscht totale Ruhe. Von der Kirche führt eine Strasse ans Meer hinunter. Wer sich immer gefragt hat, wo denn hier auf Ibiza wohl die ganzen Stars und Promis ihre Häuser haben, der bekommt auf dieser Strecke die Antwort...
Beim Schnorcheln sieht man eine Reihe von Fischen sehr häufig. Schirftbarsche gucken aus kleinen Höhlen hervor, Meerbrassen schwimmen in lockeren Verbänden umher, knapp unter der Oberfläche sieht man die dicklippige Meeräsche und an den Felswänden taucht hier und da mal kurz ein knallbunter Meerpfau auf. Auch Calmare und Oktopusse kann man manchmal sehen. Vorsicht vor Feuerquallen und Seeigeln, die können einem schnell den ganzen Tag versauen. Schlimmer noch ist der allerdings sehr unwahrscheinliche Tritt in ein Petermännchen, das sich im weichen Sand eingegraben hat. In diesem Fall ist dann wohl eher der ganze Urlaub vorbei. Aber keine Sorge, das kommt so gut wie nie vor. Einige interessantere Fischarten habe ich beim Schnorcheln sehr selten zu Gesicht bekommen, aber es ist nicht ausgeschlossen: kleineren Zackenbarschen, Muränen und sogar Barracudas kann man auch schon mal begegnen.
Ich rate jedem, der gerne schnorchelt, mal einen Schnupperkurs mit der Sauerstoff-Flasche zu machen. Den gibt es zum Beispiel in Sant Antoni im Diving Center Sirena für ungefähr achtzig Mark/Tag direkt im offenen Meer.
Eine gute Möglichkeit, eine Rundfahrt über die Insel am Strand ausklingen zu lassen und dabei noch in gemütlicher und uriger Atmosphäre guten Fisch zu essen bietet das kleine Strandrestaurant an der Cala Mastella. Von der eigentlichen Hauptbucht aus ist es gar nicht zu sehen, wenn man aber mal ein paar Meter entlang des felsigen Ufers läuft, betritt man eine zweite Bucht, die eigentlich nur aus dem Anlegeplatz für das Fischerboot und der Fischküche von "El Bigote", dem "Schnauzbart" besteht. Seit vielen Jahren hat er die originelle Angewohnheit, nur nach Vorbestellung den Fisch zuzubereiten, obwohl er inzwischen so viel Zulauf hat, das sich ein richtiger Restaurant-Betrieb durchaus lohnen würde. Angeblich war sogar schon Juan Carlos, der spanische König zu Besuch, musste allerdings auf seiner Yacht warten, weil kein Tisch frei war.
Aber beim "Bigote" war es halt immer so und deshalb bleibt es auch so: Wer nicht vorher angerufen hat oder selber vorbei kommt, der kriegt nichts. Dafür darf man dann aber auch mit frischestem Fisch und einer sehr familiären Atmosphäre rechnen, und wer möchte, darf auch gerne mal versuchen, sich den kräftigen Landwein in einem langen, dünnen Strahl in den Mund fließen zu lassen, so wie es der Schnauzbart vorgemacht hat - geht garantiert schief!

